Basis für jede Tour
- Passender Rucksack (20–35 L) mit Regenhülle
- Schichten: Funktions-, Isolations- und Hardshelljacke
- Wasser (1,5–2 L) und Energieverpflegung
- Erste-Hilfe-Set und Rettungsdecke
- Stirnlampe mit Ersatzbatterien
- Geladenes Handy, Powerbank und Offline-Karte
- Sonnenschutz: Mütze, Brille und Creme
Aktivitätsspezifisch
- Trekkingschuhe mit gutem Grip
- Trekkingstöcke
- Ersatz-Funktionssocken
- Regenjacke und Gamaschen für Matsch und Schnee
- Trillerpfeife und Multitool-Messer
Artikel zur Ausrüstung
Trailschuh oder Wanderstiefel: was passt?Entscheidend sind Knöchelhalt, Sohlensteifigkeit und das Gelände.
Trailschuhe sind leicht, flexibel und luftig. Stark auf markierten, trockenen Wegen mit mäßigem Anstieg und leichtem Rucksack (bis ~6 kg).
Wanderstiefel bieten hohen Schaft, steifere Sohle und mehr Schutz: unebenes Gelände, loses Geröll, Matsch, Schnee oder schwerer Rucksack.
Faustregel: je schwerer der Rucksack und je ruppiger das Gelände, desto steifer der Schuh.
Eine wasserdichte Membran hält den Fuß bei Regen trocken, atmet aber bei Hitze schlechter.
Größe: abends anprobieren, mit den Wandersocken, und vorne etwa eine Daumenbreite Platz für Abstiege lassen.
Socken und BlasenpräventionDie richtige Socke verhindert mehr als jedes Pflaster.
Kein Baumwolle: speichert Feuchtigkeit und weicht die Haut auf. Besser Merinowolle oder technische Synthetik.
Dicke an den Schuh anpassen: dicke Socke im engen Schuh drückt, dünne im weiten Schuh scheuert.
Ersatzpaar mitnehmen und bei langen Touren mittags wechseln. Beim ersten Druckpunkt sofort tapen.
Zwiebelprinzip: richtig anziehen am BergDrei kombinierbare Schichten schlagen eine sehr warme Jacke.
Basisschicht: direkt auf der Haut, transportiert Schweiß nach außen. Merino oder Synthetik.
Mittelschicht: wärmt. Fleece bei Bewegung; Daune oder Kunstfaser für Pausen.
Außenschicht: schützt vor Wind und Regen, mit verschweißten Nähten und verstellbarer Kapuze.
Vor dem Schwitzen im Aufstieg eine Schicht ausziehen und in der Pause sofort wieder anziehen.
Rucksack: Volumen, Anpassung und PackenKomfort kommt vom Hüftsitz, nicht vom Preis.
Volumen: 20–30 L für Tagestouren; 35–45 L für lange Tage oder Winter; ab 50 L für mehrere Tage.
Das Gewicht gehört auf die Hüfte: erst Hüftgurt, dann Schultergurte, dann Lastkontrollriemen.
Schweres rückennah auf Schulterblatthöhe; Leichtes unten, Griffbereites in die Taschen.
Richtwert: unter 20 % des Körpergewichts bleiben.
Lohnen sich Trekkingstöcke?Sie entlasten die Knie im Abstieg und geben Halt auf losem Untergrund.
Im Abstieg reduzieren sie die Last auf Knie und Sprunggelenke deutlich; im Aufstieg beteiligen sie die Arme.
Höhe: Ellbogen 90° in der Ebene; bergauf kürzer, bergab länger.
Faltstöcke packen kleiner, Teleskopstöcke sind robuster. Große Teller für Schnee und Matsch.
Aktivität
